Förderst du unbewusst herausforderndes Verhalten?

Lerne mit gehirnbasierter Kommunikation negative Kommunikationsmuster zu erkennen, um sie langfristig zu ändern!

Die Art und Weise, wie wir mit Kindern kommunizieren, kann herausforderndes Verhalten verringern aber auch verstärken.

Entdecke in diesem Beitrag, fünf häufige Fehler in der Kommunikation mit Kindern, die herausforderndes Verhalten von Kindern fördern.

Du möchtest lernen, wie du prosoziales Verhalten und Kooperation bei Kindern stärkst? Das Wissen um die gehirnbasierte Kommunikation mit Kindern hilft dir dabei!

Was ist gehirnbasierte Kommunikation mit Kindern?

Gehirnbasierte Kommunikation ist ein auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Kommunikationstraining, dass von der Kinder- und Neuropsychologin Dr. Kathrin Mikan (Gründerin von SUPERHELDENKIDS) entwickelt wurde.

Es zielt darauf ab, Wissen über unser Gehirn aus der Gehirnforschung verständlich aufzuarbeiten, damit du dieses Wissen im Alltag leicht nutzen kannst, um gehirn-gerecht mit Kindern zu kommunizieren.

Bei der Gehirnbasierten Kommunikation werden Konzepte aus der Gehirnforschung, Entwicklungspsychologie und Traumapädagogik angewendet, um effektive Kommunikation mit Kindern zu fördern und diese in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.

„Reptilien-Hirn-Auslöser“ und die Gehirnbasierte Kommunikation

Die Art und Weise, wie wir mit Kindern kommunizieren, beeinflusst zum Beispiel, wie rasch sie sich selbst wieder beruhigen können und wie sie ihr Verhalten mit unserer Unterstützung lenken können. Es umfasst jedoch auch das Wissen um sogenannte „Reptilien-Hirn-Auslöser“, die, wenn nicht beachtet, herausforderndes Verhalten von Kindern weiter unterstützen können.

Ein wichtiger Aspekt der gehirnbasierten Kommunikation ist darum die Berücksichtigung dieser „Reptilien-Hirn-Auslöser“.

Mehr Informationen dazu erhältst du auch in unserem Kurs „Gehirnbasierte Kommunikation mit Kindern“

Fünf Beispiele für Kommunikation mit Kindern, mit denen du herausforderndes Verhalten unterstützt

Fehler 1: Sich provozieren lassen

Wenn Kinder provozieren, kann es oft schwer sein, selbst ruhig zu bleiben. Dies liegt daran, dass auch unser Stress-System im Gehirn aktiviert wird und wir somit schwerer auf unseren Präfrontalen Cortex (unser „Helden-Hirn“) zugreifen können.

Reagieren wir also auf Verhalten von Kindern, von dem wir uns provoziert fühlen, mit Wut oder Aggression, führt dies dazu, dass auch das Kind sich nicht gut selbst regulieren kann, im Gegenteil! So kommen wir rasch in eine Negativ-Spirale und stärken damit herausforderndes Verhalten von Kindern.

Fehler 2: Das „herausfordernde Verhalten“ in den Vordergrund stellen

Wenn sich stets alles nur um das „herausfordernde Verhalten“ von Kinder dreht, bieten wir diesem eine Art „Bühne“. So können zwei fatale Folgen passieren:

  1. Das Kind lernt, dass es durch bestimmtes, herausforderndes Verhalten Aufmerksamkeit von uns erhält
  2. Wir unterstützen möglicherweise mit unserer Kommunikation bestimmtes Rollenverhalten von Kindern, z.B. mit Aussagen wie: „Ständig musst du andere ärgern!“ oder „Du bist immer so unordentlich.“

Fehler 3: Fehlende Perspektivenübernahme /Empathie

Kinder zeigen „herausforderndes Verhalten“ stets aus einem bestimmten Grund. Sie handeln in den meisten Fällen für sich und nicht gegen dich! Wenn wir uns auf das Verhalten konzentrieren und vergessen, darauf zu schauen, was möglicherweise dazu geführt hat, so kann sich das Kind nicht gesehen oder gehört, oder ungerecht behandelt fühlen. Dies führt zu Kommunikations-Blockaden und kann herausforderndes Verhalten weiter fördern.

Fehler 4: Kindern keine gesunden Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Gefühlen oder Stress aufzeigen

Wenn Kinder herausforderndes Verhalten zeigen, und wir mit unserer Kommunikation versuchen dieses Verhalten zu stoppen, statt Kindern angemessene Selbstregulations- oder Konfliktlösungsstrategien aufzuzeigen, so lernen Kinder keinen gesunden Umgang mit Gefühlen!
Negativ-Beispiel: “Wie kannst du nur so etwas tun? Du musst lernen, deine Wut zu kontrollieren und nicht ständig aggressiv zu sein!”

Fehler 5: Unrealistische Erwartungen

Leider haben Erwachsene nicht selten unrealistische Erwartungen an Kinder. Sie sollen leise sein, das tun, was man ihnen sagt, stets rücksichtsvoll und hilfsbereit sein. Häufig fehlt Wissen über die Gehirnentwicklung von Kindern und was Kinder in welchem Alter leisten können. Dies ist selbstverständlich sehr unterschiedlich von Kind zu Kind, da jedes Gehirn – sogar das von Eineiigen Zwillingen -so unterschiedlich ist wie ein Fingerabdruck!
Negativ-Beispiel: “Hör auf, dich wie ein Baby zu benehmen! Wenn du dich nicht …. machst, dann ….!”

Zusammenfassung:

Die Art und Weise, wie wir mit Kindern kommunizieren, spielt also eine entscheidende Rolle, ob wir herausforderndes Verhalten unterstützen oder nicht.

Die gehirnbasierte Kommunikation hilft dir dabei, so mit Kindern zu kommunizieren, dass du prosoziales Verhalten und Kooperation stärkst. Das Wissen über unser Gehirn hilft dir dabei!


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