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Was ist Resilienz? Was Kinder stark für ihre Zukunft macht!

Was ist Resilienz?

Als Resilienz gilt die seelische Widerstandskraft, die uns Menschen wie ein magisches seelisches Schutzschild umhüllt und uns hilft, Herausforderungen im Leben, wie Stress, Krisen, Trennungen, Konflikte, Rückschläge Leid oder Verluste erfolgreich zu meistern.   

Die Forschung zeigt: Es gibt Menschen, die scheinen resilienter als andere zu sein. Also Menschen, die einen stärkeren, funktionierenden Schutzpanzer haben. Andere Menschen scheinen gefährdeter zu sein, aus Herausforderungen in seelische Krisen du stürzen. Und aus seelischen Krisen können dann psychische Erkrankungen werden, wie z.B. Depression oder posttraumatische Belastungsstörungen. 

Doch was ist der Unterschied zwischen Menschen mit hoher und niedriger Resilienz? Forscher konnten bestimmte Resilienzfaktoren aufzeigen. Also gewisse Schutzmaßnahmen, um das magische seelische Schutzschild zu stärken.

Welche Resilienzfaktoren gibt es?

Wir unterscheiden bei Resilienzfaktoren psychische und physische Faktoren. 

  • Psychische Faktoren sind Persönlichkeitseigenschaften, die das Kind mitbringt und die es durch seine Umwelt gelehrt bekommt. 
  • Physische Faktoren sind körperliche Faktoren. Dazu zählt also ein gesunder Körper. 
Resilienz Säulen

Körperliche Faktoren

  • Gesunde Ernährung
    „Ich esse vielfältige und frische Nahrungsmittel.“
  • Ausreichend Bewegung an der frischen Luft
    „Ich spiele oft draußen am Spielplatz und im Park.“
  • Genügend Schlaf
    „Um 20:00 gehe ich ins Bett und kann gut schlafen.“

Seelische Resilienzfaktoren

  • Selbstbewusstsein
    „Ich weiß, das ich viele Dinge gut kann. Ich bin wertvoll, so wie ich bin.“
  • Soziale Kompetenz – Freundschaften
    „Wenn meine Freundin Sara traurig ist, tröste ich sie.“
  • Emotionale Kompetenz
    „Ich kann meine eigenen Gefühle wahrnehmen und sie mit Worten benennen.“
    Hier findest du mehr Informationen zu sozialen und emotionalen Kompetenzen.
  • Selbstwahrnehmung
    „Wenn ich müde oder hungrig bin nehme ich das wahr und kann das dann meiner Mama sagen und mitteilen.“
  • Wachstumsdenken
    „Durch Übung und Fleiß entwickle ich mich weiter. Fehler machen ist ein wichtiger Teil des Weges zum Erfolg!“
    Hier findest du mehr Informationen zum Wachstumsdenken.
  • Optimismus
    „Das Leben ist schön!“
  • Selbstwirksamkeit & Mut
    „Viele Dinge kann ich schon ganz allein schaffen. Das gibt mir Vertrauen in mich selbst!“ 
  • Zielorientierung
    „Ich weiß, wie ich mir Ziele setzen kann. Ein Ziel in weiter ferne kann ich in kleinere Zwischen-Ziele teilen und mich so Schritt für Schritt an meinem Ziel annähern.“
  • Selbstreflexion
    „Auch ich mache Fehler. Ich kann über mein eigenes Verhalten nachdenken und wenn ich etwas falsch gemacht habe, kann ich mich bei meinem Gegenüber entschuldigen. Indem ich über mein eigenes Verhalten nachdenke, kann ich für die Zukunft aus alten Fehlern lernen.“
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