Blog Stellungnahme zur Sendung Erziehe dein Kind wie einen Hund

Warum du deinen Kind NICHT wie einen Hund erziehen solltest!

Die Serie „Erziehe dein Kind wie einen Hund“ hat hohe Wellen geschlagen, bis hin zu einer Unterschriften-Aktion, die die Ausstrahlung hätte untersagen sollen. 

Die Hundetrainerin Aurea Verebes meinte Säugetier Gehirne funktionieren gleich, also kann man doch Erziehungsmethoden, die sie im Alltag bei Hunden anwendet, nämlich die positive Verstärkung durch Belohnung, ein zu eins auf den Menschen umsetzten. 

Hundegehirn vs. Kindergehirn

In der Tat haben Hunde (und andere Säugetiere) zwar ein kleineres Gehirn als wir Menschen, jedoch ist es in ihrer „grundlegenden Struktur“ dem menschlichen Gehirn ähnlich. Die geistige Kapazität eines Hundes wird jedoch auf die eines 2-jährigen Kindes geschätzt ! Im Alter zwischen 3 und 6 Jahren entwickelt sich im menschlichen Gehirn der präfrontale Cortex, wo Entscheidungen, Planung, Selbstreflexion, Konzentration, Emotionsregulation und vieles mehr stattfindet, rapide weiter! Diese Entwicklung ist erst im 24. Lebensjahr vollständig ausgereift! Während also das Gehirn eines Menschen von der „grundlegenden Struktur“ eventuell mit dem eines Hundes vergleichbar ist, so ist er diesem in seiner „kognitiven Kapazität“ weit überlegen (wobei wir nie so gut wie Hunde riechen und Spuren suchen werden können 😊)!

Darum lässt sich die „Hundeerziehung“ nicht einfach so auf den Menschen übertragen!

1) Belohnungsorientierte Erziehung

Wir nehmen heute ein Beispiel aus der Sendung, erkunden den vorgeschlagenen „Erziehungsstil“ der Hundetrainerin und stellen eine positivere Alternative vor, wie wir Kinder unterstützen können, mit uns zu kooperieren. Im Beispiel soll ein Kind lernen, auf die Mutter zu hören.Unser Nick springt mit riesen Freude auf dem Bett der Eltern herum. Dies ist jedoch nicht erlaubt! Die Mutter ruft ihm zu, er soll endlich aufhören! „Hör auf zu springen, Nick!“ Er denkt gar nicht daran. Macht doch viel zu viel Spaß! 

Die Methode, die in der Sendung durch die Hundetrainerin vorgestellt wurde, basiert auf Konditionierung, also belohnungsorientiert. Du kannst dir die Situation in etwas so vorstellen: 

Die Trainerin sagt zu Nick: 
„Nick, immer wenn deine Mutter das Wort „Tomate“ sagt, möchte ich, dass du das tust, was sie dir sagt. Du hörst dann ein Klick-Geräusch und bekommst eine Belohnung von ihr.“
Nick: „Ok“
Trainerin: Wir probieren das gleich einmal aus: „Tomate“ 
Nick: *schaut Kathrin an* 
Trainerin: *gibt Süßigkeit und macht Klick-Geräusch*
Trainerin: „Hörst du bitte auf zu springen?“
Nick: *hört auf zu springen*
Trainerin: *gibt Süßigkeit und macht Klick-Geräusch*

Was lernt das Kind hier? Das Kind lernt kurzfristig: Ich bekomme eine Belohnung, wenn ich erwünschtes Verhalten zeige. Den Eltern wird hier also beigebracht, ein uraltes pädagogisches Konzept – die klassische Konditionierung (beschrieben erstmals gegen 1896 durch Iwan Pawlow!) zu nutzen. In einem hat die Hundetrainerin recht: Der Nutzen von Belohnungen führt oft zu schnellen, kurzfristigen Erfolgen! Auf lange Sicht jedoch, treten hier viele negative Nebenwirkungen auf (siehe z.B. Kohn, 1999 und Frey & Osterloh, 2002)! 

Gefahren von belohnungsorientierter Erziehung: 

  1. Erwünschtes Verhalten nur bei Belohnung: Da das erwünschte Verhalten mit einer Belohnung verbunden ist, wird das erwünschte Verhalten aufhören, sobald die Belohnung wegfällt. In der klassischen Konditionierung spricht man hier von Extinktion oder Löschung (siehe z.B. Edelmann, 2000). Rutscht die Familie also wieder in alte Muster hinein und reagiert das Kind dieses Mal nicht mehr auf Belohnungen wie Essen, Klick-Geräusche oder Kuscheln mit der Mutter, steht die Familie wieder bei „Null“ da.
  2. Beziehungsschädigung zum Essen: Wird das Kind mit Essen belohnt, lernt sich selbst mit Essen zu belohnen und es bildet sich möglicherweise eine ungesunde Essgewohnheit aus.
  3. Abhängigkeit von externer Motivation: Das Kind lernt nur auf Belohnungen zu reagieren. Es wird abhängig von Motivation von außen. Studien zeigen, dass Menschen, deren Verhalten durch Belohnungen von außen gelenkt wird, die intrinsische Motivation, also die eigene innere Freude an Aufgaben verlieren. Auch lernt das Kind dadurch nicht darüber nachzudenken, was aufgrund von eigenen inneren Werten oder ethischen Haltungen eine angemessene Handlung wäre (siehe Deci 1981 und Frei & Osterloh, 2002). Es stumpft also emotional ab. Es wird sozusagen zu einem „nicht selbstständig denkenden Menschen erzogen.
  4. Gewöhnungseffekt: Belohnungen unterliegen dem Gewöhnungseffekt. Das bedeutet, dass die motivierende Kraft der Belohnung mit der Zeit verloren geht und stärkere Reize (=höhere Belohnung) dafür gesucht wird (siehe z.B. Frey & Osterloh, 2002). Zudem steigt die kognitive Fähigkeit des Kindes mit steigendem Lebensalter. Je älter das Kind wird, desto höhere Belohnungen wird es also versuchen aushandeln. So hatte ich einmal ein Kind in der Beratung, das 50 Euro dafür erhielt, da es den Müll rausbrachte!
  5. Gesunde Gefühlsentwicklung wird unterbunden: Das Kind lernt nicht, mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen umzugehen. Es wird darauf „trainiert“ Befehle aufzunehmen und diese auszuführen. Dies kann später dazu führen, dass das Kind „unerwünschte Gefühle“ verdrängt oder unterdrückt und dies wiederum kann später zu Herzproblemen, einem schwachen Immunsystem und psychischen Erkrankungen wie Ängsten und Depression führen (siehe z.B. Salovey et al., 2002 und Kravvariti et al., 2010). 
  6. Selbstwert Schädigung: Der Selbstwert des Kindes wird angegriffen. Durch das „Verhaltenstraining“ lernt das Kind: „Ich bin nur gut, wenn ich so bin, wie andere wollen, dass ich bin!“ Dies kann zu Selbstzweifel und einem niedrigen Selbstwertgefühl führen. 
  7. Konkurrenzdenken wird verstärkt: Belohnungssysteme führen zu mehr Konkurrenz unter Gruppenmitgliedern, was wiederum dazu führt, das sich die Gruppenmitglieder (seien es Geschwister oder Klassenkamerad:innen) gegenseitig als Hindernisse für den eigenen Erfolg betrachten. Belohnungen geben dem einen das Gefühl gewonnen zu haben, während das andere Kind das Gefühl erhält verloren zu haben. Die Zusammenarbeit zwischen den Kindern wird dadurch also verringert, das Konkurrenzdenken erhöht und das Selbstwertgefühl von Kindern die „nicht so gut sind“ wie andere Kinder (in dem gewünschten Verhalten) leidet (siehe Frei & Osterloh, 2002). 

Zusammenfassend lässt sich also sagen, da der Fokus auf Belohnungen und nicht auf die Bindung gelegt wird, wird diese „Erziehungsmethode“ irgendwann nicht mehr funktionieren und spätestens in der Pubertät werden Kind und Elternteil wieder große Schwierigkeiten in ihrer Interaktion haben. Diese werden jedoch dann noch schwieriger zu handhaben zu sein, da die Verhaltensweisen und Strukturen bereits über Jahre hinweg eingeprägt wurden. Man schiebt also das Problem nicht nur auf, sondern es wird in Zukunft wieder aufkommen, nur verstärkt.

Welche Alternativen gibt es zum Belohnungssystem? 

2) Bindungsorientierte Erziehung

So begleitest du dein Kind bindungsorientiert:

Wir nehmen dieselbe Situation: Nick springt unerlaubt auf dem Bett der Eltern herum. Die Mutter bemerkt, dass Nick gerade viel Freude hat auf dem Bett der Eltern herumzuspringen. Er ist so vertieft und hat so viel Spaß, dass er Schwierigkeiten hat, ihr zuzuhören.

Sie geht darum in seine Nähe und sucht Augen- und Blickkontakt um seine Aufmerksamkeit sicher zu stellen und sagt: „Nick, das sieht ja nach einer Menge Spaß aus die du hier gerade hast! Das Bett ist zum Schlafen da, Nick. Springen kannst du auf dem Trampolin draußen. Möchtest du jetzt gleich zum Springen hinaus gehen oder möchtest du lieber etwas anderes machen?“Nick: „Trampolin!!!“

Was lernt das Kind? Das Kind lernt, seine Bedürfnisse und Gefühle werden wahrgenommen und gesehen. Es wird in seiner Selbstwirksamkeit gestärkt, es kann also eine Entscheidung treffen, was es tun möchte (Tipps und Vorteile von Selbstwirksamkeit findest du in diesem Artikel ) . Der Fokus wird auf die Bindung gelegt, das Kind selbst wird in seinem Verhalten nicht bewertet. Wenn Bindung, hier durch körperliche Nähe, gestärkt wird, wird die Kooperationsbereitschaft des Kindes gestärkt (siehe z.B. Kerns et al., 2001; Kochanska, Aksan & Carlson, 2005 und Ruffman et al., 2006)!

Das Kind lernt langfristig: Ich kann meine Gefühle und Bedürfnisse mitteilen und ich bin ok, so wie ich bin! Es wird nicht von externen Belohnungen abhängig gemacht und darf erleben, dass seine eigene Meinung wichtig ist t. Es lernt, dass seine Bedürfnisse und Gefühle wichtig sind und lernt darauf zu achten und darauf zu vertrauen. Es versteht sich von selbst, dass bei der Abwesenheit von einem Belohnungssystem, die erwähnten Gefahren wie Abhängigkeit von Belohnungen von außen, negative Beziehung zum Essen, Gewöhnungseffekte oder die mangelhafte Gefühls- und Selbstwertentwicklung, wie auch das Konkurrenzdenken gar nicht erst auftreten!

Die Vorteile dieser einfühlsamen, bindungsorientierten Anleitung des Kindes sind zusätzlich:

  1. Bindung stärkt freiwillige Kooperation: Eine gute Bindung und gemeinsam verbrachte Zeit wirkt sich langfristig positiv auf das Kooperationsverhalten von Kindern aus (siehe z.B. Segrin & Flora, 2019)! 
  2. Jederzeit einsetzbar ohne mehr und mehr geben zu müssen: Im Gegenzug zu Belohnungen, von denen Kinder irgendwann mehr und mehr einfordern, können wir den Fokus immer wieder auf gemeinsame Zeit legen. So fühlt sich das Kind geliebt und sicher und es treten insgesamt weniger „auffälliges Verhalten“ auf! 
  3. Das Kind lernt wichtige emotionale Kompetenzen: Das Kind lernt, mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen umzugehen. Es darf eigene Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken und diese werden als wichtig wahrgenommen! Es lernt darauf vertrauen zu können und lernt, Gefühle adäquat mitzuteilen. Dies gibt dem Kind die Kraft und das Wissen spätere Niederlagen, Leid und Verluste erfolgreich zu meistern (wir sprechen hier auch von der sogenannten „Resilienz “).
  4. Der Selbstwert des Kindes wird gestärkt! Es lernt: Ich bin gut, so wie ich bin! Ein gutes Selbstwertgefühl hilft dem Kind später erfolgreicher, glücklicher und (psychisch) gesünder zu sein (siehe z.B. Mohan, 2020)! 
  5. Individualität wird gestärkt: Durch das individuelle Eingehen auf die Kinder, deren Gefühle und Bedürfnisse und durch einfühlsame Anleitung werden Kinder in ihren sozialen Fähigkeiten gestärkt. Dies reduziert Geschwisterstreitigkeiten und stärkt Kinder in ihrer Individualität.  
  6. Langfristig gute Beziehung: Der Fokus wird auf positive Kommunikation und auf Bindung gelegt. Während Erziehung irgendwann abgeschlossen ist, hält die Bindung zu deinem Kind ein Leben lang! 

Insgesamt zeigen Studien, dass Kinder, die mit einer bindungsorientieren, autoritativen Erziehung aufwachsen, glücklicher, erfolgreicher und psychisch wie auch körperlich gesünder sind! Mehr dazu findest du auch in diesem Artikel

Grundlegende bindungsorientierte Erziehungstipps:

  • Auf eine gute, sichere Bindung achten: Viele Studien zeigen, dass eine sichere Bindung ein wichtiger Schutzfaktor für Kinder ist, um sich gesund zu entwickeln (siehe z.B. Caputo et al., 2020). Kinder wollen kooperieren, sie wünschen sich die (positive) Aufmerksamkeit ihrer Eltern (siehe z.B. Burck, 2020 und Tharner et al., 2021). Sie wissen sehr schnell, wie sie die Aufmerksamkeit ihrer Eltern sicherstellen können! Jedoch ist es leichter, durch negatives Verhalten Aufmerksamkeit zu erhalten, als durch positives Verhalten! Dem Kind bei positivem Verhalten Aufmerksamkeit zu schenken ist Aufgabe der Eltern! Mein Tipp in diesem Fall wäre also, viel schöne gemeinsame Zeit mit dem Kind einzuplanen, wo gespielt und gekuschelt wird. 

Merke: Wenn eine Bindung bereits kaputt ist, da zu viel Schimpfen von Seiten der Eltern kam und eventuell auch noch Geschwisterrivalität hinzukommt, kann diese Bindung durch gemeinsame schöne Zeit wieder heilen. 

  • Aufmerksamkeit sicherstellen: Indem man zum Kind hingeht, Körper- und Blickkontakt aufnimmt, eventuell seinen oder ihren Namen sagt.
  • Auf die eigene Kommunikation achten: 
    • Statt eine Frage zu stellen: „Könntest du bitte den Fernseher ausmachen“ nutze eine klare Ansage und verbinde diese mit einem WEIL. Du könntest zum Beispiel sagen: „Mach den Fernseher aus, weil jetzt gleich Zeit zum Essen ist.“ Wenn das Kind – wie im Film – mit dem Schuhlöffel an der Tapete kratzt sage: „Stopp! Der Schuhlöffel ist zum Schuhe-Anziehen da. Bitte lege ihn zurück in das Schuhfach, weil ich möchte, dass die Tapete heil bleibt. 
    • Erkenne das Bedürfnis hinter dem Verhalten des Kindes. Damit hilfst du deinem Kind, Worte für seine eigenen Bedürfnisse zu finden und sich in Zukunft selbstständig mit Worten mitteilen zu können! 
    • Stelle erwünschtes Verhalten in den Vordergrund. Merke: Durch die Art und Weise wie du mit deinem Kind kommunizierst und worauf du den Fokus legst, lenkst du das Verhalten des Kindes ohne es von externen Belohnungen abhängig zu machen! 
  • Dem Kind helfen, eigene Bedürfnisse und Gefühle mit Worten kommunizieren zu lernen. Z.B.: „Du möchtest also nicht, dass deine Schwester mit deiner Küche spielt. Hast du Angst, dass sie etwas kaputt macht?“ Nick: „Ja, das habe ich!“ Kathrin: „Lass uns einmal überlegen, mit was sie spielen kann, das nicht kaputt gehen kann. Sollen wir gemeinsam ein oder zwei Sachen für sie aussuchen, mit denen sie spielen kann?“ Damit hilfst du deinem Kind, Worte für seine eigenen Gefühle zu finden und sich in Zukunft selbstständig mit Worten mitteilen zu können! Hebe hervor, wenn dein Kind seine Worte anstatt seines Körpers nutzt, um sich auszudrücken! Sage zum Beispiel: „Schön, wie du deine Worte benutzt um dich mitzuteilen, Nick! Dadurch können andere verstehen, was du möchtest.“ 

Hier findest du ausführliche Tipps für eine gelungene bindungsorientierte Erziehung (sowie noch mehr Literaturtipps 😊 ).

Übrigens: Das „Klicker-Training“ wird selbst bei vielen Hundetrainer:innen aufgrund der aktuellen Studienlage als fragwürdige Methode darstellt! Studien zeigen: Hunde lernen durch ein „Klicker-Training“ weder schneller noch langfristiger akzeptable Verhaltensweisen (hier findest du einen Artikel mit wissenschaftlichen Quellen dazu)!  

Literaturangaben:

Burck, E. (2020). Was tun, wenn Kinder nicht hören?: Wie die psychologische Forschung Eltern und Lehrern dabei hilft, die beste Erziehung zu finden (Erziehungspsychologie, Klassenführung, Pädagogische Psychologie). Books on Demand.

Caputo, V., Pacilli, M. G., Arisi, I., Mazza, T., Brandi, R., Traversa, A., … & Moggio, L. (2020). Genomic and physiological resilience in extreme environments are associated with a secure attachment style. Translational Psychiatry, 10(1), 1-11.

W. Edelmann: Lernpsychologie. Psychologie Verlags Union, Weinheim, 6. Aufl. 2000.

Frey, B. S., & Osterloh, M. (Eds.). (2002). Managing motivation. Springer-Verlag.

Kerns, K. A., Aspelmeier, J. E., Gentzler, A. L., & Grabill, C. M. (2001). Parent–child attachment and monitoring in middle childhood. Journal of Family Psychology, 15(1), 69.

Kochanska, G., Aksan, N., & Carlson, J. J. (2005). Temperament, relationships, and young children’s receptive cooperation with their parents. Developmental Psychology, 41(4), 648.

Kohn, A. (1999). Punished by Rewards: The Trouble with Gold Stars. In Incentive Plans, A’s, Praise, and Other Bribes.

Kravvariti, E., Maridaki-Kassotaki, K., & Kravvaritis, E. (2010). Emotional intelligence and coronary heart disease: how close is the link?. Global Journal of Health Science, 2(1), 127.

Mohan, A. (2020). Self Esteem and Psychological Well Being of Adolescent Children in Single Parent Families. Indian Journal of Public Health Research & Development, 11(5).

Ruffman, T., Slade, L., Devitt, K., & Crowe, E. (2006). What mothers say and what they do: The relation between parenting, theory of mind, language and conflict/cooperation. British Journal of Developmental Psychology, 24(1), 105-124.

Salovey, P., Stroud, L. R., Woolery, A., & Epel, E. S. (2002). Perceived emotional intelligence, stress reactivity, and symptom reports: Further explorations using the trait meta-mood scale. Psychology and health, 17(5), 611-627.

Segrin, C., & Flora, J. (2019). Fostering social and emotional intelligence: What are the best current strategies in parenting?. Social and Personality Psychology Compass, 13(3), e12439.

Tharner, A., Luijk, M. P., van IJzendoorn, M. H., Bakermans-Kranenburg, M. J., Jaddoe, V. W., Hofman, A., … & Tiemeier, H. (2012). Infant attachment, parenting stress, and child emotional and behavioral problems at age 3 years. Parenting, 12(4), 261-281.

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