HELDENFORSCHER Programm
Wirtschaftliche Vorteile

Unterricht von Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern in der Schule, kann dem Staat jährlich Milliarden Euro sparen und zusätzlich die Wirtschaft stärken!

Betrachtet man die Ausgaben des Bildungs- und Gesundheitswesens sowie der Wirtschaft, so erkennt man in jedem dieser Bereiche signifikantes Gewinn-Potential durch eine Schulung der Persönlichkeit bei Kindern. In diesem Beitrag zeigen wir einige Teilbereiche auf, für die es bereits Studien gibt, die nachweislich eine gesellschaftliche Kostenersparnis bringen. Es ist davon auszugehen, dass es jedoch weitaus mehr Ersparnispotential (als das hier aufgezeigte) gibt.

Zahlreiche Studien belegen, dass die Schulung von

  • sozial-emotionalen Kompetenzen und
  • Wachstumsdenken

notwendig sind für ein

  • selbstbewusstes,
  • erfolgreiches,
  • mental gesundes und
  • glückliches Leben
  • sowie ein harmonisches Miteinander in der Klassengemeinschaft und später im Team.

Mehr Informationen dazu sowie Quellenangaben siehe unter „Wissenschaftlicher Hintergrund“.

Im Detail können Menschen mit diesen wichtigen mentalen Kompetenzen

  • Einfluss auf das eigene Lernverhalten und eigene Lernmotivation nehmen
  • Sich Ziele setzten und wissen, wie sie aus festgefahrenen Situationen herauskommen
  • Mit eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen umgehen
  • Wachstumsorientiert denken, also Mut haben neue, schwierigere Sachen auszuprobieren
  • Fehler als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung erkennen
  • Herausforderungen selbstbewusst begegnen und
  • mit Optimismus, Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft die eigene psychische Gesundheit und ihr persönliches glücklich-sein beeinflussen

Wenn unsere Kinder diese wichtigen sozial-emotionalen Fähigkeiten bereits früh lernen, werden sowohl die Kinder, das Bildungs- und Gesundheitswesen, die Wirtschaft und damit unsere ganze Gesellschaft maßgeblich gestärkt (für Studien hierzu siehe z.B. Meyer et al., 2018)! 

Auswirkungen der Stärkung der sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern

Bildungssystem - potentielle Kostenersparnis von bis zu 8,5 Mrd. Euro

Die Vorteile, die durch ein Training von Lernmotivation, dem Lenken eigener Gefühle und dem erfolgreichen Umgang mit Herausforderungen und Niederlagen entstehen, sind:

  • Höhere Motivation neues zu Lernen
  • Schneller Zuwachs in Fachwissen
  • Bessere Leistungen
  • Höhere Beteiligung in MINT Fächern
  • Weniger Schulabbrüche
  • Weniger Stress (z.B. Schulängste) für Kinder
  • Weniger Stress (z.B. Burn-out) für pädagogische Fachkräfte
Folgende Ausgaben können durch präventive Persönlichkeitsentwicklungsförderung bei Kindern in der Bildung reduziert werden:

Reduzierung der Ausgaben für Klassenwiederholungen

Pro Schuljahr kostet die Ausbildung eines Kindes an einer öffentlichen Schule den Staat ca. 8.200 Euro (DeStatis Kosten Schulbildung, 2019). Im Durchschnitt wiederholen ca. 148.200 Kinder (2,3% der Schüler*innen) eine Klasse (Statistisches Bundesamt, SCHULEN AUF EINEN BLICK Ausgabe 2018). Die jährlichen Gesamtkosten für Klassenwiederholungen belaufen sich auf ca. 1,2 Mrd Euro / Jahr. Werden Kinder in ihrer Lernfreude und Lernmotivation aktiv gestärkt, ist davon auszugehen, dass diese Zahlen deutlich reduziert werden (siehe dazu auch Yeager et al., 2019; Broda et al., 2018).

Weniger Schulabbrüche – mehr Schulabschlüsse

Laut der IW-Trends Studie von 2005, die Zahlenmäßig mit heute vergleichbar ist, verließen damals jährlich etwa 220.000 Schüler*innen die Schule (bis zu 90.000 hatten keinen Schulabschluss – in 2019 waren es rund 104.000, und aufgrund von Corona wird Laut Lorenz Bahn, Vorsitzender Landesjugendämter mit einer Verdoppelung auf 210.000 Schulabbrecher gerechnet (siehe https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-jugendaemter-schulabbrecher-100.html). Laut Bahn wird ein Großteil dieser Kinder keine ausreichende Ausbildungsreife erlangen.

Die in der Studie aus 2005 berechneten verursachten Kosten betrugen 3,7 Mrd. Euro pro Jahr und weitere 3,4 Mrd. für das arbeitsmarktintegrierende Nachqualifizieren durch die Bundesagentur für Arbeit (Klein, 2005).

Wird die eigene Einstellung im Kopf aktiv reflektiert und Lernfreude und Lernmotivation gestärkt, werden Schulabbrüche reduziert (siehe z.B. Dweck, 2006; Grosch et al., 2020)!

Weniger Burnout bei Lehrkräften

Nach einer Potsdamer Lehrerstudie mit 16.000 Lehrkräfte, liegt die Burnout Rate der Lehrkräfte bei 29% (siehe auch Schaarschmidt & Kieschke, 2013 & Unterbrink et al., 2007)! Laut Norbert Seibert, Professor für Schulpädagogik an der Universität Passau, gibt der Bayrische Staat 250 Mill. Euro pro Jahr alleine nur für krankheitsbedingt fehlende „Burnout-Lehrer“ aus (siehe https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/dokthema/lehrer-burnout-schule100.html, abgerufen am 14.06.2019).

Studien zeigen, dass eine Schulung im Wachstumsdenken nicht nur Kinder stärkt, sondern auch bei Lehrkräften Burnout entgegensteuert und damit auch Erwachsene in ihrer mentalen Gesundheit stärkt (SangWoo, 2016; McCormack et al., 2017; Slavin, 2019)!

Reduzierung von Ausgaben für Nachhilfe (für Eltern und Staat)

Zusätzlich zu den oberen staatlichen Ausgaben, werden jährlich die Ausgaben für Nachhilfe auf 1-2 Mrd. Euro geschätzt (Klemm & Klemm, 2010). Diese Kosten können von Beziehern von Arbeitslosengeld II (“Hartz IV”), Sozialgeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz auf Antrag vom Staat bezahlt werden.

Das Heruntersetzten dieser Kosten würde eine Entlastung des Budges von vielen Familien bedeuten vor allem da Studien zeigen, dass eine Stärkung des Wachstumsdenkens Lernfreude und Lernmotivation und dadurch Noten, besonders bei schwachen Schüler*innen verbessert (siehe dazu auch Yeager et al., 2019; Broda et al., 2018)!

Gesundheitswesen - potentielle Kostenersparnis von bis zu 1,5 Mrd. Euro

Die Vorteile für das Gesundheitswesen aufgrund des erlernten Umgangs mit eigenen Gefühlen und dem erfolgreichen Umgang mit Herausforderungen und Niederlagen sind:

  • Niedrigere Gesundheitsausgaben im Kindesalter aufgrund von höherer Resilienz (z.B. Zeng et al., 2016) aufgrund der Minimierung von psychischen Problemen (Angst, Depression), Drogenkonsum, Gewalt und antisozialem Verhalten (Cefai et al., 2018).
  • Raschere Genesung psychisch kranker Kinder (z.B. Schleider & Weisz, 2017)
  • Suchtprävention
  • weniger Gesundheitsausgaben im Erwachsenenalter für psychische Erkrankungen

Folgende Ausgaben können durch die präventive Persönlichkeitsentwicklungsförderung bei Kindern im Gesundheitswesen reduziert werden:

Weniger psychische Erkrankungen von Kindern

Die Ausgaben für Kinder unter 15 Jahre mit Psychischen- und Verhaltensstörungen die auf die Persönlichkeit zurückzuführen sind, beträgt jährlich etwa  664 Mill. Euro (Zahl beruht auf Evaluation aus 2015: siehe Statistisches Bundesamt, https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=table&code=23631-0003&bypass=true&levelindex=0&levelid=1623478164038#abreadcrumb, sowie https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2021/#V, beides abgerufen am 14.06.2021).

Aufgrund der Datenlage konnten 2,5 Mrd. Euro, die „Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend“ beinhalten, nicht genauer zugeordnet werden. Es ist anhand dieser Gesamtsumme davon auszugehen, dass es hier zusätzlich signifikantes Einsparpotential gibt.

Weniger Stress und Leidensdruck bei den Eltern – weniger Aufsuchen von Erziehungshilfen

Die Ausgaben für Kinder und Jugendhilfe im Bereich Kinder- und Jugendschutz –  Förderung der Erziehung in der Familie für Einzel- und Gruppenhilfen, beliefen sich in 2019  Deutschlandweit auf insgesamt 829 Mill. Euro (Statistisches Bundesamt, https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=table&code=22551-0001&bypass=true&levelindex=0&levelid=1623573004885#abreadcrumb). Durch die Einbindung der Eltern im HELDENFORSCHER Programm durch Eltern-Informationen und Eltern-Kind-Forscheraufgaben, werden Kinder ganzheitlich systemisch (Schule-Elternhaus-Kind) in einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Durch fundierte Anleitung von Eltern und Lehrkräften können Ängste genommen werden und Erwachsene in ihren Kompetenzen, Kinder in einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten, gestärkt werden.

Weniger Kosten für psychische Erkrankungen im späteren Erwachsenenalter

Ein weiteres Sparpotential ist später im Erwachsenenleben möglich, wenn – aufgrund der bereits in der Kindheit aufgebauten Resilienz – im späteren Leben psychische Herausforderungen ohne Krankheitsverlauf gemeistert werden können.

Marktwirtschaft - ein Potential für bestehende Firmen und Start-Ups in Milliardenhöhe

Es ergeben sich folgende Vorteile für die Marktwirtschaft aufgrund von aktiv erlernten sozial-emotionalen Kompetenzen (Umgang mit eigenen Gefühlen und auf andere eingehen zu können) und einer gesunden Einstellung im Kopf, mit Herausforderungen und Niederlagen erfolgreich umzugehen (Wachstumsdenken / „Growth Mindset“):

  • Effizienz-Steigerung von arbeitenden Eltern durch Entlastung von Schulsorgen: Mitarbeiter*innen, die Sorgen (z.B. über ihr Schulkind) haben, bringen diese Last mit in die Arbeit. Kann der Stress des Kindes reduziert werden, können sich auch Eltern entspannen und sich effektiver auf die eigenen Aufgaben konzentrieren.
  • Mittelfristige Stärkung des Arbeitsmarkts: Lernen Kinder bereits mit 9 Jahren diese Fähigkeiten, stehen viele so Ausgebildete 9 Jahre später dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Diese Arbeitskräfte
  • sind weniger anfällig für psychische Erkrankungen, wie z.B. Burnout
  • haben weniger Angst vor Herausforderungen und Fehlern, trauen sich auch Risiko auf sich zu nehmen, werden selbstständige und können Innovation vorantreiben
  • wissen, wie sie mit Niederlagen umgehen sollen
  • haben gelernt, wie man als Team-Player agieren muss, können sich in andere hineinversetzten
  • Niedrigeres Risiko bei der Einstellung und somit weniger Kosten für Unternehmen: Bei jeder Neueinstellung geht ein Unternehmen immer ein Risiko ein. Die fachlichen Fähigkeiten sind recht einfach im Einstellungsverfahren zu testen. Die sozial-emotionalen Kompetenzen sind jedoch nur schwer überprüfbar und wenn richtig durchgeführt auch sehr aufwendig und kostenintensiv (z.B. Assessment Center). Wenn wir als Gesellschaft diese „Softskills“ schon von klein auf erlernen, gewinnen Individuum und Wirtschaft!
  • Team und Führungsqualitäten schon bei Einstellung vorhanden: Eine der wichtigsten Fähigkeiten bei Führungskräften sind sozial-emotional Kompetenzen. Noch werden zu oft diejenigen befördert, die in ihrer Fachrichtung besonders gut sind und werden dann für mehrere tausende Euros zu Führungstrainings geschickt, wo sie lernen auf Mitarbeiter einzugehen. Und mit diesem Training sollen sie das eigene – oft seit mehr als 20 Jahren gefestigte – Verhalten ändern! Was, wenn sie diese positiven Kompetenzen bereits bei Firmeneintritt mitbringen würden?
  • Erfolgreichere Start-Ups:  Niederlagen werden mit Wachstumsdenken als Teil des Prozesses gesehen., Änderungen werden schnell und aktiv implementiert, ohne zu versuchen Fehler zu rechtfertigen oder zu vertuschen. Zusätzlich kann durch ein kleines Investment in die Persönlichkeit als Hebel für die Millionen funktionieren, die jährlich in Wirtschaftsförderungen für Start-Ups und Forschung fließen!

Potentielle Einnahmensteigerung, die durch das präventive Stärken der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern in der Marktwirtschaft erreicht werden können:

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hängt der berufliche Erfolg 40% von Soft Skills wie sozialen Kompetenzen ab (siehe https://blog.hubspot.de/sales/soziale-kompetenz, abgerufen am 14.06.2021). Pro Personaler-Fehlbesetzung wird von 30.000 bis 100.000 Euro Kosten ausgegangen (siehe https://dahmen-personal.de/kosten-nichtbesetzung-fehlbesetzungen/ und https://www.talent4you-consulting.de/kostenfaktor-fehlbesetzung.html – beides abgerufen am 14.06.2021). Der Bund der Personalberater schätzt, dass die Kosten für Fehleinstellungen rund 25 Mrd. Euro pro Jahr betragen (siehe https://www.personio.de/blog/fehlbesetzung-mitarbeiter/, abgerufen am 14.06.2021). So könnte man ca. 10 Mrd. Euro Ausgaben den Soft Skills zuordnen und potentiell einsparen.

Mehrere Studien fanden heraus, dass Investitionen in frühkindliche Bildung die höchsten Renditen bringen (Rolnick & Grunewald, 2007). Für die USA wurde pro Dollar Investment ein ROI von 4-9 Dollar kalkuliert (Karoly, 2015). In einer Studie von 2012 beschrieb die Bertelsmann Stiftung den hohen Mehrwert der frühkindlichen Bildung für die Gesellschaft (Bertelsmann Stiftung, 2021).

Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigte „beträchtliche Vorteile der Investitionen in frühkindliche Bildung im Verhältnis zu den ansonsten später auftretenden Kosten. Laut Autoren sei die Investition in frühe Bildung „eine größere Rendite als die jährlichen Erträge des Aktienmarktes seit dem Zweiten Weltkrieg“ (Belfield et al., 2015)!

Microsoft CEO Satya Nadella berichtet, dass die aktive Einführung einer Wachstumsdenker-Firmen-Kultur seit Mitte 2015, die Firma Microsoft von einem auf ein Produkt (Windows) fokussierten, langsamen Giganten, zu einem agilen Technologiespieler in Künstlicher Intelligenz und Cloud Computing in 2018 katapultiert hat (Ibarra, Rattan & Johnston, 2018). Der Aktienpreis stieg von ca. USD 40 auf knapp über USD 100, eine Steigerung von 150% in nur 3 Jahren! Somit stieg auch entsprechend die Marktkapitalisierung von 270 Mrd. Euro auf 675 Mrd. Euro. In 2021 ist Microsoft nun 1,9 Bio. Euro wert (https://www.macrotrends.net/stocks/charts/MSFT/microsoft/market-cap und https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/MICROSOFT-CORPORATION-4835/fundamentals/ ). Nur ein mögliches Beispiel was das Training von Wachstumsdenken der freien Wirtschaft bringen kann!

Heute gesunde Grundlage für Arbeitskräfte der Zukunft schaffen - für ein gesundes miteinander von Mensch und Künstlicher Intelligenz

Es ist anzunehmen, dass das Fortschreiten von Künstlicher Intelligenz und Technologie in Zukunft viele (uns heute bekannten und durch Menschen besetzte) Arbeitsstellen obsolet machen wird. Diese Änderung wird von vielen Menschen ein Umdenken und Umlernen ihrer Fähigkeiten verlangen und muss mental verarbeitet werden. Wachstumsdenken ist hier eine unumgängliche Fähigkeit, um bei diesem Prozess psychisch gesund zu bleiben.

Wie können die Persönlichkeitsfähigkeiten, die diese immensen jährlichen Kosten ersparen können, aktiv unterrichtet werden?

Das wissenschaftlich basierte, sowie praktisch erprobte HELDENFORSCHER Programm stärkt Kinder vorbeugend und spielerisch genau in den oben genannten Bereichen Wachstumsdenken und sozial-emotionale Kompetenzen. Das hybride (online und Print-Materialien) HELDENFORSCHER Programm schult Lehrkräfte in ihrer eigenen mentalen Gesundheit und gibt ihnen ein umfangreiches Curriculum an die Hand, wie sie Schüler*innen effektiv fördern können. Das HELDENFORSCHER Programm lässt sich flexibel, leicht und fächerübergreifend in den Unterricht integrieren.

Würde man die rund 70.000 dritten und vierten Grundschulklassen in Deutschland, zu je ca. 1000 Euro mit dem HELDENFORSCHER Programm ausstatten, würde diese den Staat 140 Millionen Euro kosten. Dies ist ein kleiner Bruchteil der möglichen Ersparnisse – vom wirtschaftlichen Potenzial ganz zu schweigen.

Wann sich die Erfolge in den Finanzzahlen widerspiegeln würden, ist (noch) schwer zu sagen. Aus unserem Pilotprojekt (Schuljahr 2020/21) wissen wir jedoch, dass sich Leistungsbereitschaft, Lernmotivation und Klassenzusammenhalt innerhalb eines Jahres in allen teilnehmenden Klassen deutlich verbesserten (Rückmeldung der teilnehmenden Lehrkräfte – siehe „Heldengeschichten“). Aktuell suchen wir Kooperationspartner, die uns bei der Evaluation des HELDENFORSCHER Programmes unterstützen.

Bereits wenn nur ein kleiner Teil der staatlichen Ausgaben vermieden werden könnte, was die Studienlage bekräftigt, ist das Ersparnis-Potential mit Persönlichkeitsbildung im Unterricht gewaltig!

Quellenangaben und weitere Literatur

Belfield, C., Bowden, B., Klapp, A., Levin, H., Shand, R., Zander, S. (2015) The Economic Value of Social and Emotional Learning, Teacher College, Columbia University. 

Bertelsmann Stiftung (2012). Warum Sparen in der Bildung teuer ist. Folgekosten unzureichender Bildung für die Gesellschaft. Gütersloh.

Broda, M., Yun, J., Schneider, B., Yeager, D. S., Walton, G. M., & Diemer, M. (2018). Reducing inequality in academic success for incoming college students: A randomized trial of growth mindset and belonging interventions. Journal of Research on Educational Effectiveness, 11(3), 317-338.

Cefai, C., Bartolo, P. A., Cavioni, V., & Downes, P. (2018). Strengthening social and emotional education as a core curricular area across the EU: A review of the international evidence.

DeStatis Kosten Schulbildung / Kind, 2019: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/03/PD21_105_217.html (abgerufen am 14.06.2021)

Dweck, C. S. (2006). Mindset: The new psychology of success. New York, NY: Random House

Grosch, K., Häckl, S., Kocher, M. G., & Bauer, C. (2020). MINT-Interesse bei Kindern steigern: Ein Feldexperiment an Volksschulen in Österreich.

Heckman, J. J., Moon, S. H., Pinto, R., Savelyev, P. A., & Yavitz, A. (2010). The Rate of Return to the High/Scope Perry Preschool Program. Journal of Public Economics, 94(1-2), 114–128.

 Ibarra, H., Rattan, A., & Johnston, A. (2018). Satya Nadella at Microsoft: Instilling a growth mindset. Harvard Business Review case no. LBS128 (Boston: Harvard Business School Publishing.

Klein, H. E. (2005). Direkte Kosten mangelnder Ausbildungsreife in Deutschland. IW-Trends-Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung, 32(4), 61-75. (https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publikationen/2005/54012/trends04_05_4.pdf)

Klemm, K., & Klemm, A. (2010). Ausgaben für Nachhilfe–teurer und unfairer Ausgleich für fehlende individuelle Förderung. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung. (https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/GP_Ausgaben_fuer_Nachhilfe.pdf)

McCormack, L., Abou-Hamdan, S., & Joseph, S. (2017). Career derailment: Burnout and bullying at the executive level. International Coaching Psychology Review, 12(1), 24-36.

Rolnick, A. J., & Grunewald, R. (2007). The Economics of Early Childhood Development. Community Investments, 13-14.

Schaarschmidt, U., & Kieschke, U. (2013). Beanspruchungsmuster im Lehrerberuf Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Potsdamer Lehrerstudie. In Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf (pp. 81-97). Springer VS, Wiesbaden.

SangWoo, H. (2016). Effect of general/job stress mindset to decrease the influence of job stress to burnout. International information institute (Tokyo). Information, 19(11B), 5365.

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Slavin, S. (2019). Preventing physician burnout: satisfaction or something more?. Israel journal of health policy research, 8(1), 1-3.

Zeng, G., Hou, H., & Peng, K. (2016). Effect of growth mindset on school engagement and psychological well-being of Chinese primary and middle school students: The mediating role of resilience. Frontiers in psychology, 7, 1873.

Meyer, R. H., Wang, C., & Rice, A. B. (2018). Measuring Students’ Social-Emotional Learning among California’s CORE Districts: An IRT Modeling Approach. Working Paper. Policy Analysis for California Education, PACE.

Karoly, L.(2015): High Return on Investment (ROI): https://live-penn-impact.pantheon.io/wp-content/uploads/2016/2015/06/Why-Invest-High-Return-on-Investment.pdf (abgerufen am 09.06.2021)

Rolnick, A. J., & Grunewald, R. (2007). The Economics of Early Childhood Development. Community Investments, 13-14.

Unterbrink, T., Hack, A., Pfeifer, R., Buhl-Grießhaber, V., Müller, U., Wesche, H., … & Bauer, J. (2007). Burnout and effort–reward-imbalance in a sample of 949 German teachers. International archives of occupational and environmental health, 80(5), 433-441.

Yeager, D. S., Hanselman, P., Walton, G. M., Murray, J. S., Crosnoe, R., Muller, C., … & Dweck, C. S. (2019). A national experiment reveals where a growth mindset improves achievement. Nature, 573(7774), 364-369.

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